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Jazz und Weltmusik im Hofgarten

Umsonst & draußen
Eintritt frei

Jazz und Weltmusik für alle!

Vier Open Air-Konzerte am Musikpavillon zwischen Schauspielhaus und Schloss Jägerhof. Seit 1978 gibt es die Traditionsreihe und der Name ist auch im 49. Jahr des bis weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Formats Programm: Die Bandauswahl lebt erneut von der spannenden Abwechslung zwischen zeitgenössischem Jazz und musikalischen Ausflügen in spannende Musikkulturen.

in Kooperation mit dem Eine Welt Forum Düsseldorf
Gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, gefördert von der Bezirksvertretung Stadtbezirk 01 der Landeshauptstadt Düsseldorf

Firasso

(cl), (akkordeon), (b)

Keine weiteren Veranstaltungen mit gefunden.

Mal feurig lodernd, mal erfrischend wie ein Regenguss, mal intensiv und tight wie ein doppelter Ristretto: ›Firasso‹ nennt sich das Trio mit Marko Kassl am Akkordeon, Nils Imhorst am Kontrabass und Robert Beck an Klarinette und Saxophon. Die drei Musiker aus NRW setzen sich souverän groovend über Genregrenzen hinweg und mischen in ihren Konzerten furchtlos und unverfroren Tango, Balkan und zeitgenössische Musik. Das Ergebnis ist nichts für Avantgarde-Puristen mit erhobenem intellektuellen Zeigefinger und erst recht nichts für Liebhaber weichgespülter Wohlfühl-Worldmusic: Was zählt ist die pure Energie des Augenblicks, die Lust am Experimentieren, der Mut zu Spontanität und Improvisation ohne Netz und doppelten Boden.

Im Repertoire des Ensembles befinden sich sowohl Eigenkompositionen als auch Neuinterpretationen des klassischen Tango- und Balkan-Klezmer-Repertoires sowie Werke zeitgenössischer Komponisten wie Dirk Brossé, Miro Dobrowolny und Ulrich Schultheiss: Neue, aufregende Hörerlebnisse abseits der ausgetretenen Mainstream-Pfade.

Jan Schreiner Large Ensemble

(b-trb), (trp), (trp), (french horn), (sax), (sax), (sax), (trb), (p), (b), (dr)

Keine weiteren Veranstaltungen mit gefunden.

Was passiert, wenn ein Large Ensemble die Schwere der Big Band hinter sich lässt und stattdessen auf pure Spielfreude setzt? Jan Schreiner, Bassposaunist, Tubist und Kopf seines gleichnamigen Ensembles, gibt mit Minora Sky eine überzeugende Antwort. Seine Kompositionen verbinden jazzuntypische, unmittelbar eingängige Melodien mit einer kollektiven Energie, die das Publikum von der ersten Note an in die Gemeinschaft der Musizierenden einbezieht.

Elf starke musikalische Persönlichkeiten entfalten auf der Bühne ein Panorama voller überraschender Kontraste: zwischen Flüstern und Krachmachen, zwischen intimen Momenten und großem Rums, zwischen Leichtigkeit und Vehemenz. Schreiner dirigiert dabei nicht eine anonyme Klangmasse, sondern ein Ensemble von Leadern – Menschen, die gemeinsam spielen wollen. Das Ergebnis ist eine Musik, die Euphorie statt Massivität sucht und am Ende eine schlichte, aber wichtige Frage beantwortet: warum Musik in unserem Alltag so unverzichtbar ist.