Das aktuelle Schmiede-Programm

Sa · 02.08.2014 15:00 Uhr
Jazz und Weltmusik Eintritt frei

Museum Kunstpalast / Ehrenhof 4-5 / 40479 Düsseldorf

„BILLMEN“ – feat. Klaus Osterloh

Mit Gründung der Formation BILLMEN im Jahr 2010 sind der Sänger und Pianist Manfred Billmann aus Brühl, der Kontrabassist Stefan Werni aus Recklinghausen und der Schlagzeuger Peter Baumgärtner aus Duisburg auf ihre ganz persönlichen musikalischen Wurzeln, den „West Coast Jazz“, zurückgekommen.

Manfred Billmann fühlt sich dabei in der Rolle des samtig klingenden, ausdrucksstarken Vokalisten bei Balladen, Swing- und Bossa Nova-Titeln ebenso wohl wie als elegant perlender Pianist einer swingenden Rhythmusgruppe. Sein unverwechselbarer Stil in der Tradition von Jazzgrößen wie Shirley Horn, Nat ’King’ Cole und einer im Trio konzertierenden Diana Krall ist in Deutschland nahezu einzigartig.

Im Zusammenspiel mit dem virtuosen, klanglich druckvollen Stefan Werni sowie dem feinfühlig und dynamisch agierenden Peter Baumgärtner präsentiert Manfred Billmann neu arrangierte Jazz-Standards in farbenreicher Klangvielfalt (bei drei Titeln dieser CD mit dem Trompeter Klaus Osterloh als special guest).

Da Wang Gang

Song Yuzhe (voc ,8 strings banjo, g, band leader), Anton Peisakhov (cello), Echo Hu (Guqin, Sanxian. Voc), Masaya Hijikata (dr, perc), Achilleas (flute, b, on option)

Ausdruck „Huang Qiang Zou Ban“ stammt aus der chinesischen Oper und bezeichnetleicht verstimmte Musik. Zur Serie gehören auch “Three Dakinis are Discussing” und “Ashik Castle” (instrumental). Hierbei geht es um musikalische Projekte, die sich an Liedern und Rhythmen aus Westchina und Zentralasien orientieren und sowohl Opernstrukturen mit Folk als auch die Eigenkompositionen und -adaptationen des Autors verwenden. Das Ziel besteht darin, eine neue musikalische Einheit zu erzeugen sowie die Unterschiede zwischen den Musikern zum Vorteil einer verbesserten Kommunikation zu nutzen. 2013 erscheint bei JARO das erste Album des chinesischen Künstlers Song Yuzhe aus

Peking mit seinem Ensemble Dawanggang, einer fünfköpfigen Gruppe, mit drei Musikern aus Peking, einem aus der inneren Mongolei und der indisch-französischen Sängerin Rani. Eine Mischung aus Singer-Songwriter Material und traditionellen chinesischen Elementen macht die Musik dieser CD zu einem in ihrer Eigenständigkeit einmaligen Produkt, jenseits von Folklore und Pop Stereotypen.

Song Yuzhe wurde 1978 im Nordosten Chinas geboren. Die Mandschurei verliess er

mit 18 Jahren, gründete in Beijing die Rockband Mu Tui Gua und studierte an der Beijing Midi Music School Gitarre und Komposition. Nach vier Jahren liess er die Großstadt und den Punkrock hinter sich und zog mit einem Rucksack vor allem durch Tibet, um dort während fünf Jahren von den Nomaden ihre Musik zu lernen. Er nahm Musik auf, fotografierte und filmte während dieser Zeit viele Sessions.

2004 gründete er mit internationalen Musikern das Ensemble Mei Zhi Gua. Sie spielten wie ein Big Band zusammen, aber komplett improvisierend.

JazzSchmiede Düsseldorf, Himmelgeister Str. 107g, Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen
Sa · 09.08.2014 15:00 Uhr
Jazz und Weltmusik Eintritt frei

Museum Kunstpalast / Ehrenhof 4-5 / 40479 Düsseldorf

Kapelsky & Marina

Marina Frenk (voc), Gregor Hengesbach (g), Michael Ashauer (b), Jan-Sebastian Weichsel (Geige, Bratsche, Mandoline)

„Dieses Instrumentaltrio plus Sängerin zeichnet sich durch besondere Rücksichtslosigkeit im Umgang mit Fundstücken aus: Miles Davis wird kurzerhand in den Orient geschickt und Britney Spears auf den Balkan. Zarathustra schwingt keine Reden mehr, er tanzt Polka. Seit 2004 spielt das Trio in der jetzigen Besetzung, deren Instrumentierung an die Manoushkapellen erinnert.

Aber diese Geigen-Contrabass-Combo wandelt nicht nur auf den Spuren eines Gypsy-Swing a la Django Reinhard. Die drei mischen Osteuropa musikalisch gekonnt auf.

Nun kam auch eine Portion russischer Roots dazu, denn das Instrumentaltrio erweiterte sich um die moldawische Sängerin und Schauspielerin Marina Frenk, die auf Russisch und in Romanes singt. Ihr frecher, aber auch zärtlicher Gesang bringt belebende Facetten in ein ohnehin schon gut eingespieltes Trio.“

 

Dan Barta mit Robert Balzar Trio (Prag/CZ)

Dan Barta (voc), Stanislav Macha (p), Robert Balzar (b), Jiri Slavicek (dr)

Dan Barta ist einer der talentiertesten Sänger in Tschechien. Er verfügt über eine sehr einfühlsame Stimme. Er ist ein Künstler, der in seiner Musik Rock, Musical, Funk, Blues und Jazz zusammenbringt. Sieben Mal hat er den tschechischen Grammy Award für den besten Sänger bekommen, Begleitet wird er vom Trio des excellenten Bassisten Robert balsar.

Rock, Pop und dann Jazz … .“Ich bin nur an der Musik selbst interessiert gewesen, sagt er. Nur einem Genre zu folgen, ist entweder das Privileg eines Genies oder von jemandem, der dafür Schläge bekommen hat. Ich habe immer versucht, die ganze Zeit neue Dinge zu entwickeln, um mein Vokabular mit neuen Mitteln des Ausdrucks zu bereichern. Funk und schließlich Jazz.”

In Zusammenarbeit mit JAIL-Jazz in Luxemburg/Music:Lux, dem Polnischen Institut, dem Niederländischen Generalkonsulat und dem Tschechischen Kulturzentrum, alle drei in Düsseldorf und mit freundlicher Unterstützung durch die Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH mit Projektmitteln der Bundesregierung für Kultur und Medien auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, des Kulturamts der Stadt Düsseldorf und der Kulturstiftung des Rheinischen Sparkassenverbands

Gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit freundlicher Unterstützung des Niederländischen Generalkonsulates, des Tschechischen Kulturzentrums und des Polnischen Institutes und des Jazz am Rhein e.V.

JazzSchmiede Düsseldorf, Himmelgeister Str. 107g, Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen
Sa · 16.08.2014 15:00 Uhr
Jazz und Weltmusik Eintritt frei

Museum Kunstpalast / Ehrenhof 4-5 / 40479 Düsseldorf

MATTHIAS NADOLNY QUARTETT "Drei hinterm Berg"

Matthias Nadolny (ts), Henning Berg (pos), Matthias Akeo Nowak (b), Peter Weiss (dr)

Vier Freunde treffen sich zum lustvollen Improvisieren:

ruppig-elegant, ironisch-melancholisch, arktisch-karibisch,
in rauschhafter Einsamkeit, fiebriger Lethargie und
lyrischem Chaos.

Rocío Faks Quartet & Antonio Serrano

Entlang der Flussmündung zwischen Argentinien und Uruguay erstrecken sich ganze Küstenlandschaften - üppige, vielfältige Landschaften, die geprägt sind von dem Wasser, das die Ufer umspielt, von bewaldeten Hügeln, knisterndem Geäst, sprudelnden Strömungen und dem Gesang von Vögeln mit melodisch klingenden Namen. Musik umströmt beide Flussufer, und in der Mitte segelt ein Lied.

Auf der Suche nach seinen Wurzeln reist das Quintett mit seiner Musik flussaufwärts, greift ursprüngliche Lieder auf und gibt ihnen eine zeitgenössische Note. Wie die Wasser an den Ufern nimmt die Musik die Klänge des Río de la Plata auf. Für das Ensemble ist das wie eine Rückkehr zu ihren Ursprüngen, die es anderen ermöglicht, diese Naturlandschaft kennen zu lernen und sich mit ihr zu identifizieren.

Auf diesem Boot unterwegs zu sein, ist für die Musiker wie die Suche nach den Liedern einer Landschaft voller poetischer Abgeschiedenheit, wo sie fruchtbare Felder mit Musik bestellen und sie zu neuem Leben erwecken.

Im Zusammenspiel hüten Klavier, Bass, Mundharmonika, Percussion und Stimme die Musik, die von ihren Wurzeln durchdrungen ist – Musik, die den Duft südamerikanischer Folklore trägt, Musik, für die Europa und der amerikanische Kontinent voneinander leihen und stehlen.

JazzSchmiede Düsseldorf, Himmelgeister Str. 107g, Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen