Das aktuelle Schmiede-Programm

Spielzeitpause

Liebe Gäste,

nach dem letzten Konzert der Spielzeit 2015/16 am 06.06. geht die Jazz Schmiede in ihre jährliche Spielzeitpause während der Sommermonate.
Wir bedanken uns bei allen Besuchern und Musikern für die zurückliegenden Konzerte und hoffen,  Sie im Sommer bei „Jazz und Weltmusik im Hofgarten“ (4 Samstage vom 30.07.-20.08.) begrüßen zu können.

Die Jazz Schmiede öffnet wieder mit Beginn der Spielzeit 2016/17 Anfang September.

Jazz und Weltmusik im Hofgarten 2016

Am Musikpavillon im Hofgarten swischen Schauspielhaus ud Jacobi-Strasse veranstaltet der Jazz in Düsseldorf  e.V. jeden Sommer in der Spielzeitpause der Jazz-Schmiede vier Doppelkonzerte in Kooperation mit dem Eine Welt Forum Düsseldorf.
Der Einritt ist frei.

Sa · 30.07.2016 15:00 Uhr
Open Air Eintritt frei

Programmänderung: Omer Klein

Omer Klein (p)

Christoph Haberer vom angekündigten Duo Animata ist leider erkrankt. Die Hofgartenreihe wird daher von Omer Klein eröffnet!

Omer Klein ist ein fesselnder, geradezu waghalsiger Pianist. Sein meisterhaftes Spiel schillert zwischen unterschiedlichsten Strukturen und Dynamiken, bewegt sich tänzerisch gekonnt zwischen scheinbar unvereinbaren musikalischen Welten. Klein’s Soloprogramm beinhaltet ebenso Stücke seines neuesten Albums „Fearless Friday“, wie spontane Improvisationen und überraschende Cover-Versionen. Omer (34) ist  als Solopianist und mit seinem Omer Klein Trio die meiste Zeit des Jahres weltweit auf Tour. Bislang veröffentlichte er 6 Alben, die international großen Beifall finden. Er wuchs in Israel auf und gilt dort als  "One of the most fascinating artists who have emerged from this country in the last decade" (City Mouse Tel Aviv) 

Klein zeigt (...) , dass er zur kleinen Schar der echten Meisterpianisten gehört.(...)“ Süddeutsche Zeitung, 19.Mai 2015 (Oliver Hochkeppel)
"Mit diesem Album beweist Omer Klein einmal mehr seinen Rang als einer der feinsten Pianisten und Komponisten unserer Zeit: brillant, klug, trotz aller Intellektualität und Komplizität zugänglich und leicht,  raditionsbewusst und experimentierfreudig.“ Aboutjazz.de 03/15 (Sven Sorgenfrey)
„(...)Das letzte Konzert vor der Sommerpause bot im Birdland einmal mehr die Chance, einer wahren Sternstunde improvisierter Musik beizuwohnen. Mit Omer Klein gastierte einer der stilistisch interessantesten Pianisten des zeitgenössischen Jazz solo im Neuburger Jazzclub. (...)“ Augsburger Allgemeine, 30. Mai 2016 (Tobias Böcker)
„(...) Temperamentvoll und virtuos verwandelt er mit stetigen Wechseln und Übergängen die Atmosphäre im Raum. Aufeinandergeschichtete Klangkaskaden treibt er in freien Improvisationen bis zu ekstatischen Höhen. Im fließenden Umspielen teols einfacher Melodien und stakkato- verwirbelten Wiederholungen zeigt Omer unbändige Spiellust, die er energisch zähmt und konzentriert, nur um dann umso kraftvoller seine Klangwelten aufzubauen. (...)“ Flensburger Tageblatt, 31. Mai 2016 (Stefanie Oeding)

Grzech Piotrowski

Grzech Piotrowski (sax), Łukasz Ojdana (p), Maciej Garbowski (b), Krzysztof Gradziuk (dr), Grzegorz Lulek (voc)

Grzech Piotrowski ist Komponist, Saxofonist, Produzent und Arrangeur. Sein Schaffen bewegt sich zwischen klassischem Jazz, Filmmusik und offener Improvisation.

JazzSchmiede Düsseldorf, Himmelgeister Str. 107g, Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen
Sa · 06.08.2016 15:00 Uhr
Open Air Eintritt frei

Axel Fischbacher Quintet feat. the Summerjazz Horns

Die Summerjazz Horns: Tony Lakatos (ts), Molly Duncan (ts), Thorsten Heitzmann (tb), Axel Fischbacher Quintet: Axel Fischbacher (git), Denis Gäbel (ts), Matthias Bergmann (tr, flh), Nico Brandenburg (b), Tim Dudek (dr)

Das Quintet des Gitarristen, auf dessen Repertoireliste sonst zukünftig vor allem die Musik Charlie Parkers stehen wird, tritt im Hofgarten verstärkt durch die "Summerjazz Horns" auf. Eine Hornsection vom Feinsten, besetzt mit den Dozenten des internationalen Hildener Summerjazz Workshops.

Eine Mini Bigband, die swingt und groovt und viel Platz für spontane Improvisation lässt.

http://www.fischbacher-quintet.com

La Banda di Palermo

Giacco Pojero (voc, acc), Nino Vetri (voc, sax), Antonella Romana (tp, voc), Marco Monterosso (git), Tommaso Chirco (b), Simone Sfameli (dr)

La Banda di Palermo kommt direkt aus Sizilien. Seit Jahrhunderten hat die Mittelmeerinsel den verschiedensten Völkern Heimat gegeben. Und musikalisch haben sich die Grenzen nach Europa längst geöffnet. Aus der Tradition der sizilianischen Straßenbanda kommend wird La Banda di Palermo durch die Musik aus Griechenland, Spanien, dem Balkan, Irland und nicht zuletzt aus Deutschland inspiriert. Die Musikströme werden verschmolzen und mit der Urgewalt des Ätnas als etwas völlig Neues herausgeschleudert.

https://vimeo.com/88039692

JazzSchmiede Düsseldorf, Himmelgeister Str. 107g, Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen
Sa · 13.08.2016 15:00 Uhr
Open Air Eintritt frei

Três Brasilis

Maria Bragança (sax), Samy Erik (g), Caxi Rajao (g)

Três Brasilis spielen eine gelungene Mischung aus brasilianischen Standards, die besonders das portugiesische Erbe der Musik hervorheben. Hier entsteht eine musikalische Sprache, die Brücken baut zwischen den Kulturen Europas, Afrikas und Südamerikas. Ihre Musik ist nicht nur inspiriert durch brasilianische Produktionen des frühen 20. Jahrhunderts, welche wiederum auf der klassischen Schule Europas mit ihren Einflüssen von Polka und den Salon-Walzern der Belle Époque basieren, sondern auch durch Afrikas Musikwelt und ihrer Weiterentwicklung hin zum brasilianischen Samba. Rhythmische Vielfalt und Kontrapunkte sind beständige Elemente dieses Trios, das durch vielschichtige Ton­ebenen, Klangvarianten und eine erstaunliche Intensität überzeugt.

Tabadoul Orchestra

Raimund Kroboth (git, arr), Oliver Lutz (b), Benedikt Hesse (dr), Matthias Goebel (vib), Zuzana Leharova (vln), Annette Maye (cl), Udo Moll (tp), Matti Muche (tb), Martin Kübert (acc)

Das Tabadoul Orchestra stellt als erste europäische Band ein Programm mit Abdel Wahabs abenteuerlichen Kompositionen vor.

Der 1990 verstorbene Mohamad Abdel Wahab war einer der bedeutendsten und innovativsten Komponisten der arabischen Welt. Er war wie kein anderer in der Lage, die alte arabische Musiktradition mit der neuen, die orientalische mit der westlichen verschmelzen zu lassen, was ihn nicht nur in seiner Generation beliebt machte. Mohamed Abdel Wahab gilt nach Sayed Darwish als Pionier und innovativer Neuerer der arabischen Kunstmusik. Man könnte ihn aus der heutigen Perspektive sogar als einen frühen Frank Zappa der arabischen Musik bezeichnen. Seine auf den ersten Blick unmögliche anmutende Mischung aus Bauchtanz und Bayern, Folklore und Krimi-Soundtrack begeistert die Musiker des Tabadoul Orchestras seit Längerem und so befördert es die Musik des in Deutschland noch weitgehend unbekannten Abdel Wahab mit Lust und Faszination ins 21. Jahrhundert.

http://www.tabadoul.de

JazzSchmiede Düsseldorf, Himmelgeister Str. 107g, Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen
Sa · 20.08.2016 15:00 Uhr
Open Air Eintritt frei

Ulla Haesen Band feat. Lula Galvão & Hendrik Meurkens

Hendrik Meurkens (chromatic harmonica), Lula Galvão (g), Felix Astor (dr), Decebal Badila (b), Ulla Haesen (voc, g)

Ulla Haesen Band feat. Lula Galvão und Hendrik Meurkens
Ein besonderes Ereignis erwartet in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 alle Liebhaber
brasilianischer und hochklassig handgemachter Musik überhaupt.
Der brasilianische Weltklassegitarrist Lula Galvão kommt auf Einladung der Bossa Nova-
Sängerin und Gitarristin Ulla Haesen nach Deutschland, um hier mit ihr und ihrer Band eine
Reihe von Konzerten zu geben und gemeinsam Ulla Haesens neue CD aufzunehmen.
„Mit Lula arbeiten zu dürfen, ist ein besonderes Geschenk“, sagt Ulla Haesen.
Galvão ist gleichermaßen höchstangesehen bei Publikum wie Musikerkollegen und wurde
von der Fachzeitschrift „Guitar Player of Brazil“ zu den besten zehn Gitarristen in Brasilien
gewählt, er ist ein glänzender Improvisator, Komponist und Arrangeur.
Seine musikalische Karriere begann er als Begleiter der Bossa Nova-Sängerin Rosa Passos,
mit der er allein 16 CDs aufnahm, was seinen Ruf als herausragender Instrumentalist der
Bossa Nova und Samba-Szene begründete.
Die Deutsch-Finnin Ulla Haesen hat durch ihre langjährige Zusammenarbeit mit
brasilianischen Musikern einen direkten Zugang zu dieser Musik gewonnen. Nach ihren
mittlerweile drei Alben "Love, Tears and Joy", "Beleza" und "Abre Alas" werden ihre
feinfühligen Interpretationen selbst im Ursprungsland mit Begeisterung aufgenommen. Sie
nähert sich den großen Komponisten wie Joyce Moreno, Carlos Lyra oder Ivan Lins mir sehr
reduzierter und sparsamer musikalischer Stilistik, legt gerade dadurch das wesentliche dieser
einzigartigen Musik frei und zählt zu den führenden Bossa-Nova-Interpretinnen Europas.
Lula Galvão lernte sie vor einem Jahr auf einer Reise durch Brasilien kennen und schätzen.
Beide beschlossen, das Zusammentreffen in Deutschland fortzusetzen und im Bonner
Hansahaus Studio von Grammy-Preisträger Klaus Genuit ihre neue CD aufzunehmen.
Beim Konzert im Hofgarten in Düsseldorf werden Ulla Haesen und Lula Galvão begleitet
vom Schlagzeuger und Percussionisten Felix Astor und dem international renommierten
Bassisten Decebal Badila. Special guest wird Hendrik Meurkens sein, der im Jazz als
wichtigster Mundharmonika- Spieler seit Toots Thielemans gilt.
‚Mit ihrem multinationalen Ensemble erzeugt Ulla Haesen poetische Schönheit und
jazzaffinen Flow’. (FAZ)

http://ww.ulla-haesen.de

Jazzpool NRW „Chroma“

Ryan Carniaux (tp), Antonis Andreou (tb), Reiner Witzel (as, fl), Wolfgang Schmidtke (ts, ss, b-cl), Asterios Papastamatakis (org), Tobias Hoffmann (git), Peter Weiss (dr)

Das Konzept der aktuellen Produktion versteht sich als konsequente Weiterführung der Idee „European Standards“.

Dabei kreiert der aktuelle Jazzpool ein Programm, das einen typisch europäischen Weg des Jazz nicht darin sieht, sich möglichst weit von dessen bestimmenden Wurzeln zu entfernen. Ganz im Gegenteil: das, was sich bei der Instrumentierung – Orgel-Trio mit Bläsern schon erahnen lässt, soll auch wirklich eingelöst werden: Der Groove-Aspekt wird besonders zu spüren sein.

Chroma ist ein historischer wie ideeller Querverweis auf die Kultur der griechischen Gastmusiker Antonis und Asterios. Die Bedeutung des Begriffs läuft musikologisch in verschiedene Richtungen, wobei besonders jene Variante gefällt, bei der mit Chroma ein Tongeschlecht benannt wird, in dem es Tonhöhenschattierungen gibt, die deutlich feiner sind als Halbtonschritte. Und da ist für einen Jazzspieler sofort die Magie des Blues präsent. Fazit: Eine herrliche Spielweise zum Weiterspinnen jazziger Ideen, mitten im ältesten Europa.

http://jazzpool.nrw/de/projekte/chroma/

JazzSchmiede Düsseldorf, Himmelgeister Str. 107g, Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen