| Fr 2.März 2007 20:30 Jazz | Eintritt € 9 |
Das Duo Christian Kappe und Marc Brenken holte sich für ihr neues Quartett zwei Jazzer aus NRW ins Boot: Alex Morsey, mit seinem Ideenreichtum, virtuoser Technik und humorvollen Scat-Soli und Marcus Rieck, einfühlsamer und enorm swingender Schlagzeuger mit reichem Erfahrungsschatz. Zu viert loten sie vor allem Eigenkompositionen aus, deren Bandbreite von lyrisch-romantischen Balladen über pointierte Kurzgeschichten bis zu zupackenden Grooves reicht, stets mit Mut zum Risiko und Spaß an der Improvisation. Ein abwechslungsreiches und spannendes Konzerterlebnis.

| Sa 3.März 2007 20:00 On Stage | Eintritt € 10 |
Tucholsky, das ist doch dieses patentierte Schandmaul aus den Zwanzigern, oder? – Ach, was , kennen Sie nicht sein butterweich erfundenes Chanson von den Igeln in der Abendstunde? Kuhdammpoet, das war er! – In meinem Lexikon steht er jedenfalls unter Schandmaul. – Satiriker, bitteschön! Einer, der gesagt hat: „Wenn Sie tot sind, werden Sie erst merken, was Leben ist.“
Kurt Tucholsky ist immer Lieblingsautor aller Theaterleute gewesen. Die pointierten Liedtexte, die so leichthin über die Rampe gehen, die hat er sich hart arbeitend „aus der Seele geschüttelt“ und die blitzfrechen Wahrheiten nie aus dem Ärmel. Tucholsky war Feinstilistiker. Und Überlebenskunstbewunderer. Und, wenn er an einer Chansonzeile feilte, Sänger. Beim Tucholsky-Abend in der alten Schmiede werden zwei Bühnenprofis die Beweise dafür antreten: Der Autor und Schauspieler Peter Welk und der Konzertpianist Prof. Ludger Maxsein. Mit Chansons, zuspitzender Lyrik und Weltuntergangsgeschichten, wie beispielsweise der von der Frage nach den Löchern im Käse.

| So 4.März 2007 19:00 On Stage | Eintritt € 10 |
Stella Ahangi, Sängerin, Gastgeberin des Salon Rouge, präsentiert ein Potpourri sämtlicher Künste, die auf Bühnen dargeboten werden. Von der Lesung über Kabarett zum Jazz, weiter zum Chansons, zur Klassik zum Soul - den Metiers sind keine Grenzen gesetzt. Neben bekannten Größen der Kölner Kulturszene erlebt das Publikum auch die Stars von morgen.

| Di 6.März 2007 20:30 Jazz | Eintritt frei |
| Fr 9.März 2007 20:30 Jazz | Eintritt € 10 |
Klaus Ignatzeks einfallsreiches Spiel überzeugt durch virtuose Soli, die nie aufdringlich wirken und die in eingängige Melodieverläufe eingebettet eindrucksvoll belegen, dass Jazz auf hohem Niveau auch für das ungeübte Ohr keineswegs unmelodiös oder unzugänglich sein muss. Die junge Sängerin Susanne Menzel erweist sich mit ihrem ausdrucksstarken, sinnlich-warmen Timbre als kongeniale Partnerin. Begleitet werden sie von Musikern, deren Spielfreude und exzellentes, nuancenreiches Zusammenspiel das Klangerlebnis abrunden.

| Sa 10.März 2007 20:30 Jazz | Eintritt € 9 |
Colours Of Jazz“ war vor einigen Jahren der Name der Dozenten-Jazz-Combo der Clara-Schumann-Musikschule. Anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Schule präsentiert die beliebte Big Band Arrangements bekannter Musiker, Komponisten und Arrangeure der Jazzszene, die alle an der Clara-Schumann-Musikschule unterrichten. Vielleicht werden die Mitglieder von „Colours Of Jazz“ wie Rolf Drese, Thomas Forkert, Mathias Haus, Norbert Hotz, Romano Schubert, Nicolao Valiensi und Michael Weiss an diesem Abend auch mit einsteigen.

| So 11.März 2007 20:00 On Stage | Eintritt € 12 |
Das Düsseldorfer A capella-Ensemble Waschkraft, daß sich durch seine hohe Musikalität, den intelligenten Wahnsinn seiner beißenden Texte, seine trottelige Charmanz gepaart mit der grotesken Spontaneität ihrer unbeschreiblichen Bühnenshow innerhalb kürzester Zeit zum Liebling aller Kabarett-, Musik- und A capella-Fans emporgesungen hat, präsentiert sein neues Programm Na, sauber! - Wichtige Lieder.
Wieder schöpfen Waschkraft, diesmal in der neuen Besetzung 15 brandneue Lieder über die Kleinigkeiten des Alltags und des Irrsinns, die das Publikum thematisch von Inge Meysel über Klobürsten und ermordete Gummibäume mitten ins Zwischenmenschliche und wieder zurückbeuteln! All dies wird präsentiert und abgerundet mit Waschkraft-typischer musikalischer Finesse und durch die unnachahmliche Komik ihrer Bühnenpräsenz.
„Das beste A capella-Ensemble seit Erfindung des Gesangs“ Westdeutsche Zeitung
„Lachen muß auch Spaß machen dürfen.“ Waschkraft

| Di 13.März 2007 20:30 Jazz | Eintritt frei |
| Do 15.März 2007 20:00 On Stage | Eintritt € 9 |
Was an einem solchen Abend passiert, ist nur in groben Zügen geplant. Der Rest wird aus Vorgaben der Zuschauer improvisiert. Die Frizzles spielen aus dem Stegreif oder das Publikum bestimmt durch Zuruf den Ort des Geschehens, das Wetter, die Emotionen, das Genre, das Zeitalter oder den Musikstil.

| Fr 16.März 2007 20:30 Jazz | Eintritt € 10 |
Die Kompositionen und Arrangements des Heidelberger Schlagzeugers Dirik Schilgen vereinen und variieren auf wunderbar leichte Weise die vielen Facetten von Jazz, Soul und der brasilianischen Musik, die den bisherigen Werdegang dieses Musikers prägten. Sie bestechen durch ihre Vielseitigkeit, sie haben einen klaren Charakter und zeugen von einem sehr feinen Gespür für Rhythmus und Melodie. Getragen von Kontrabass, Piano und dem auffallend transparenten Drumsound greifen Saxophon und Trompete die sehr eingängigen musikalischen Themen auf, nuancieren und improvisieren sie abwechslungsreich. Fetzige Bläser-Riffs, funky beats, swingende bis rockige grooves und schwebende Latin-Rhythmen lassen so eine sehr lässige und entspannte Lounge-Musik entstehen - echte „Smoothies“.

| Sa 17.März 2007 20:30 Musik-Bilder | Eintritt € 4 |
Veranstalter: Filmwerkstat Düsseldorf
Ein von der Konzeption her außergewöhnliches filmisches Erlebnis: Ohne Kommentar erzählt der Dokumentarfilm anhand einer Reise mit Variationen von Zigeunermelodien von Indien bis Spanien von der Geschichte, der Kultur und dem Leben der Roma. In der Verschmelzung von Sprache, Bild und Musik wird das nomadisierende Volk der Roma, das sich - obwohl verfolgt und verachtet - weder unterworfen noch seine existentiellen Lebensrechte aufgegeben hat, zu einem Symbol des Überlebens. Erstmals folgt ein Film der historischen Reiseroute der Zigeuner - von Indien bis nach Spanien. Er zollt den Zigeunern Tribut, deren Geschichte niemals wirklich festgehalten wurde. Es ist die Musik, durch die sich das Glück oder Leid der Leute ausdrückt, denn die Musik erinnert nicht nur an ihre Geschichte, sondern auch an ein Jahrtausend des Hasses und der Ablehnung. In der Zigeunersprache bedeutet 'latcho drom' soviel wie 'Gute Reise'.
„Die Suche nach Sängern, Tänzern und Musikern für den Film führte mich in ein Dutzend Länder, von Rajasthan bis nach Spanien. Ich war hingerissen von den indischen Zigeunern und Zigeunerinnen, gerührt von den Zigeunergeigen Rumäniens, fasziniert von Cata, einer spanischen Zigeunerin und Sängerin. Ich dachte: 'Wie schade, daß die Leute all das nicht auf der Leinwand sehen und hören können!' ‚Latcho Drom’ ist weder ein Dokumentar- noch ein Spielfilm. Er ist ein Musical, das die Geschichte der historischen Odyssee der Zigeuner von Indien nach Ägypten erzählt.“(Tony Gatlif).
| So 18.März 2007 19:00 On Stage | Eintritt € 6 |
Seit über 10 Jahren präsentieren die Kultur(r)etten den Culture Club, die einzige schwul-lesbische Show Düsseldorfs unter dem Titel „Sternchen, Stars und Schlampen“. Mann und Frau sind herzlich willkommen, um eine heitere, wüste, trashige Show zu genießen, deren Verlauf auch die Akteure zunehmend überrascht und die immer wieder neu erfunden wird. Probieren Sie‘s aus – bei 6 € Eintritt ist das Risiko überschaubar.
| Di 20.März 2007 20:30 Jazz | Eintritt frei |
Die Band spielt zum Einstieg ein Thelonious Monk Programm.
| Fr 23.März 2007 20:30 Jazz | Eintritt € 14 |
Pianist Don Friedman spielte seine ersten Gigs 1956 in New York mit Buddy DeFranco und arbeitete mit dem Bassisten Scott LaFaro und mit Joe Henderson zusammen. Mit Attila Zoller nahm er in den 60igern einige Platten auf, die im „Down Beat“ 5 Sterne bekamen. Friedman ist eine der großen, lebenden und sehr aktiven Jazzlegenden des Modern Jazz. Martin Wind lebt seit 1996 in New York und ist dort sehr erfolgreich als Jazz- und Studiomusiker. Hans Braber studierte Klassisches Schlagzeug in Den Haag und war Anfang der 80iger in New York aktiv. Vierzehn Jahre verbrachte er in Köln und spielte in zahlreiche Formationen. Er arbeitete u.a. mit Monty Alexander und ist bekannt für sein leichtes, swingendes Schlagzeugspiel. Altsaxophoniste Herb Geller war schon mit sechzehn Jahren in der Jazzszene von Los Angeles tätig. 1948 reiste er nach New York, wo er u.a. mit Claude Thornhill arbeitete. Über Sao Paulo und Lissabon kam er nach Paris, wo er mit u.a. Kenny Clarke spielte. Herb blieb in Europa und bekam einen Platz in den Big Bands des Rias Berlin und später beim NDR. Ausserdem ist er als Professor für Saxophon an der Hochschule in Hamburg tätig.




| Sa 24.März 2007 20:30 Jazz | Eintritt € 10 |
Mit freundlicher Unterstützung des Polnischen Instituts Düsseldorf

Grzegorz Karnas wurde im polnischen Oberschlesien geboren und studierte am Jazz Institut der prestigeträchtigen Musikakademie in Kattowitz. Er arbeitete bereits sowohl mit jungen und bereits hochangesehenen Künstlern der polnischen Jazz-Szene als auch mit Größen wie Tomasz Szukalski und Kazimierz Jonkisz. Der 35-jährige Vokalist bringt neuen Wind durch spannende und eigenständige Vokalimprovisationen und dichterischen polnischen Gesang in die Sparte des Jazz-Gesangs. Er führt die aus jungen Musikern bestehende Combo mit starker Stimme an. In 2006 gewann er den internationalen Wettbewerb "Young Jazz Singers Competition Brussels".

| So 25.März 2007 20:30 On Stage | Eintritt € 10 |
Wer schon immer einmal die Wahrheit wissen wollte über: Outdoor-Cruising im Mittelalter, Endzeitstimmung auf Intensivstationen, Schwertkampfkünsten von Racheengeln und Liebeskummer am Rosenmontag. Wer schon immer einmal erfahren wollte, wo außer auf dem Boden von Eierlikörflaschen man die Wahrheit noch finden kann. Derjenige ist genau richtig bei Britta Weyers und Asmus Ring.
Britta Weyers und Asmus Ring verzaubern ihr Publikum mit Hirn und Schmelz, mit Ironie und Erotik. Ihre Bühnenpräsenz, ihr starker Gesang zu poppig-fetzigen und russisch-katholischen Grooves sowie ihre intelligenten Texte - doppelbödig, naiv, verliebt, entzweit, immer mit Seele und einem Korn Wahrheit - prägen das Programm.
Die beiden Künstler präsentieren Lieder für Neugierige und Neunmalkluge, für Hörende und Staunende, für Kinder und Säufer.

| Di 27.März 2007 20:30 Jazz | Eintritt frei |
Die Band besteht seit Anfang 2006 und spielt Stücke von Tribal Tech, Joshua Redman, Herbie Hancock und Eigenkompositionen aus der Feder von Thomas Dietrich. Viel Groove, viel Improvisation, Jazz, Funk, Fusion. Am 27.03. wird die Besetzung durch den Tenorsaxophonisten Heiner Schmitz ergänzt.
| Do 29.März 2007 20:30 Jazz | Eintritt € 9 |
Das Trio um den Düsseldorfer Pianisten Sebastian Gahler ist eine „Working Band“ im besten Sinne. Seit über 3 Jahren spielt die Band regelmäßig zusammen, immer auf der Suche nach neuen Sounds und kreativen Ideen. Dieses Diplomkonzert ist der Abschluss des Jazzklavierstudiums von Sebastian Gahler an der Hochschule für Musik Köln. Dort studierte er 9 Semester in den Klassen von Hubert Nuss und John Taylor.
Es werden vorwiegend Kompositionen von Sebastian Gahler präsentiert. Für einige Stücke wird Inga Lühning die Band mit Gesang erweitern.

| Fr 30.März 2007 20:30 Jazz | Eintritt € 11 |
Was ist Jazz? “Das Böse Ding” gibt keine Antworten, es stellt die richtigen Fragen. Unkonventionell kommt der Sound dieser Band daher. Die Quartettformation des Saxophonisten Jan Klare entfacht ein krachendes, schillerndes Inferno zwischen Acid-Free-Form, Kraut-Roots und Post-Rock. Das aktuelle Programm „purple jazz“ ist ein echter Trip in deep Rock. Vorsicht Treibsand, möchte man dem geneigten Hörer zurufen. Zu spät, schon ist er im Sog der Bläser-Lines, der Adrenalin treibenden Orgelsounds, der straighten Drums, der verrückten Bassgitarren-Grooves und der „Ding“-Stimmen ins Paralleluniversum getrudelt. Im letzten Jahr feierte “Das Böse Ding” sein zehnjähriges Bandjubiläum und ist seitdem kein bisschen leiser geworden. Die Band integriert improvisierte Musik, experimentiert mit Punkelementen. Idiome werden gebrochen, Sounds durcheinandergewirbelt und Rhythmen geschichtet, das Instrumentarium erweitert um jede Menge Toys und Elektronik.

| Sa 31.März 2007 20:00 On Stage | Eintritt € 10 |
Tucholsky, das ist doch dieses patentierte Schandmaul aus den Zwanzigern, oder? – Ach, was , kennen Sie nicht sein butterweich erfundenes Chanson von den Igeln in der Abendstunde? Kuhdammpoet, das war er! – In meinem Lexikon steht er jedenfalls unter Schandmaul. – Satiriker, bitteschön! Einer, der gesagt hat: „Wenn Sie tot sind, werden Sie erst merken, was Leben ist.“
Kurt Tucholsky ist immer Lieblingsautor aller Theaterleute gewesen. Die pointierten Liedtexte, die so leichthin über die Rampe gehen, die hat er sich hart arbeitend „aus der Seele geschüttelt“ und die blitzfrechen Wahrheiten nie aus dem Ärmel. Tucholsky war Feinstilistiker. Und Überlebenskunstbewunderer. Und, wenn er an einer Chansonzeile feilte, Sänger. Beim Tucholsky-Abend in der alten Schmiede werden zwei Bühnenprofis die Beweise dafür antreten: Der Autor und Schauspieler Peter Welk und der Konzertpianist Prof. Ludger Maxsein. Mit Chansons, zuspitzender Lyrik und Weltuntergangsgeschichten, wie beispielsweise der von der Frage nach den Löchern im Käse.
