Di 01.02.2011 20:30 Uhr Jazz | Eintritt frei Jam Session |
Mi 02.02.2011 20:30 Uhr Klangkosmos Weltmusik | Eintritt € 6 Ti-Coca & Wanga-Négés |
David Mettelus „Ti-Coca“ (voc, maracas), Allen Juste (akko, voc), Richard Hector (banjo, voc), Wilfrid Bolane (b, voc), Mathieu Chertoute (perc, voc)
Ti-Coca und seine Wanga-Nègès (so heißt der Kolibri, der auf Haiti Symbol der Verführung ist) schöpfen aus einem reichen Liederschatz Haitis, der von untreuen Geliebten, gierigen Priestern, schrecklichen Chefinnen und guten Jägern handelt. Sie erwecken spielerisch alte musikalische Formen zum Leben: zum reichen Rhythmus-Repertoire der Band gehört Konpa, eine typisch kreolische Musik aus Haiti. Im Vordergrund stand das Akkordeon, inspiriert von dominikanischer Merengue. Die Musik wurde „Compas Direct“ bzw. auf kreolisch „Konpa-dirèk“ genannt, da Compas das spanische Wort für Rhythmus ist und Konpa-dirèk „geradeaus laufender Rhythmus“ bedeutet. Zum Repertoire der Band, gespielt mit Akkordeon, Kontrabass, Banjo und Trommelngehören aber auch Boleros und sogar englischer Contredanse. So sind die vielfältigen Wurzeln des Merengue zu spüren, die auf der anderen Seite der Insel in der Dominikanischen Republik in einer High-Tech-Variante gespielt wird.
Eintritt 6,-/4,- mit der globalklang card. Veranstalter: globalklang e.V. mit freundlicher Unterstützung des Kultursekretariats Wuppertal.
(->) www.globalklang.de
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Fr 04.02.2011 20:30 Uhr Jazz | Eintritt € 10 / erm. € 7 Ralph Beerkircher Quartett |
Claudius Valk (sax, bcl) Volker Heinze (b) Roland Höppner (dr)
Mit klarer Struktur und gleichzeitig großer Dynamik präsentiert sich das Quartett des Gitarristen Ralph Beerkircher. Seiner außergewöhnlichen kompositorischen Schreibweise merkt man die breiten, in die Nähe der Neuen Musik reichenden Grundlagen an. Verzwickte, aber immer nachvollziehbare Ansätze, die sich nicht scheuen, in mitreißenden Funk oder dahin gleitenden Swing überzugehen, das sind die besonderen, musikalischen Qualitäten dieses Quartetts.
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Sa 05.02.2011 20:30 Uhr Jazz | Eintritt € 10
/ erm. € 7 Lennart Nevrin Trio + |
Lennart Nevrin (p) Nico Brandenburg (b) René Marx (dr) Christoph Peschel (perc)
Der Pianist Lennart Nevrin hat den Charme der melodiösen, teils fröhlichen teils melancholischen Volksweisen seiner schwedischen Heimat für sich und seine Musik wieder entdeckt und verbindet die tiefverwurzelte Tradition alter Folklore gekonnt mit dem amerikanischen Jazz. Besonders lässt er den unvergleichlichen Stil seines Vorbildes Erroll Garner in seine Interpretationen einfließen. Das Quartett erzählt musikalisch u.a. die Geschichte der schwedischen Auswanderer nach Amerika in all ihren Facetten. Dargeboten werden in sich gekehrte Balladen, fröhlich swingende, von Lebensfreude und Hoffnung geprägte Stücke, ausdrucksstarke Melodien gepaart mit einfühlsamen Jazzelementen. Leicht und gefühlvoll, mit Finesse und Eleganz gelingt der Spagat zwischen alter und neuer Musik.
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Di 08.02.2011 20:30 Uhr Jazz | Eintritt frei Jam Session |
Do 10.02.2011 20:00 Uhr On Stage | Eintritt € 10 / erm. € 8 Frizzles ImprovisationstheaterImprovisationstheater mit allen Mitteln |
Was an einem solchen Abend passiert, ist nur in groben Zügen geplant. Der Rest wird aus Vorgaben der Zuschauer improvisiert. Die Frizzles spielen aus dem Stegreif oder das Publikum bestimmt durch Zuruf den Ort des Geschehens, das Wetter, die Emotionen, das Genre, das Zeitalter oder den Musikstil.
Fr 11.02.2011 20:30 Uhr Jazz | Eintritt € 10 / erm. € 7 „Sternklar“ – Jazz aus fünf Jahrhunderten |
Esther Kaiser (voc) Claus-Dieter Bandorf (p) Marc Muellbauer (b)
Deutsche Volkslieder, modern arrangiert, erklingen in neuem Gewand, gemischt mit Kompositionen der beteiligten Musiker. Lyrik beginnt zu grooven, altes Liedgut wird entstaubt und klingt trotz und gerade durch die alte Sprache und die schlicht-schönen Melodiewendungen plötzlich frisch und aktuell. Bereits seit 1997 sind die Jazzsängerin Esther Kaiser und der vielseitige Pianist CD Bandorf musikalische Weggefährten, die auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit in verschiedenen Ensembles (BUJAZZO, BERLIN VOICES, ESTHER KAISER Quartett, BERLIN JAZZ ORCHESTRA) zurückblicken können. Mit dem Bassisten Marc Muellbauer hat das Duo eine spannende Ergänzung und Farbe gefunden.
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Sa 12.02.2011 20:30 Uhr Big Band | Eintritt € 12
/ erm. € 7 Jugendjazzorchester NRW |
gefördert von der Stiftung Kunst Kultur und Soziales der Sparda Bank West
musikalische Leitung Teil I: Stefan Pfeifer-Galilea
musikalische Leitung Teil II: Michael Vilmow
Das JugendJazzOrchester (JJO NRW) besteht seit 1975. Nordrhein-Westfalen war das erste Bundesland, das mit Unterstützung seines damaligen Ministerpräsidenten Johannes Rau ein Landesjugendjazzorchester einrichtete und förderte. Viele ehemalige Mitglieder dieses Landesensembles spielen heute in etablierten Orchestern, darunter die Big Bands des Westdeutschen und des Norddeutschen Rundfunks. Als Repräsentant des Landes NRW gibt das Orchester Konzerte auf der ganzen Welt. Bisherige Reisen führten u.a. in die ehemalige Sowjetunion, in die Türkei, nach Afrika, Nord- und Südamerika, in die Karibik, nach Australien, Neuseeland und Indien.
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Di 15.02.2011 20:30 Uhr Jazz | Eintritt frei Jam Session |
Fr 18.02.2011 20:30 Uhr Jazz | Eintritt € 12 / erm. € 9 Karin Hammar |
Karin Hammar (tb) Jonas Östholm (p) Tony Overwater (b) Andres Kjellberg (dr)
Karin Hammar (tb), Jonas Östholm (p), Tony Overwater (b), Andres Kjellberg (dr) Jazz aus Skandinavien ist schon längst kein Geheimtipp mehr – genauso wenig, wie die schwedische Posaunistin Karin Hammar. Neben Tourneen und zahlreichen CD-Veröffentlichungen mit Stars wie u. a. Kenny Werner, Gary Burton und Maria Schneider war es vor allem ihr schwedischer Landsmann Nils Landgren, der die Stockholmerin immer wieder ins Rampenlicht rückte. Ihre Stücke nehmen von der ersten Sekunde gefangen, sind mal geschmeidig, mal besinnlich verträumt oder muten fast filmisch an.
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Sa 19.02.2011 20:00 Uhr On Stage | Eintritt € 12 Jasstango |
Das 2008 formierte Quartett fand aus diversen musikalischen Richtungen kommend zusammen, doch sein Tenor ist der Tango mit seinen starken Gefühlen, der großen Leidenschaft und tiefen Melancholie. Tango als Weltgefühl, als Stimmung, der für den Hörer zu einem bereichernden Erlebnis werden kann auch ohne ihn zu tanzen. Nachdem der "Neue Tango" (Tango Nuevo) bereits historisch geworden ist, nutzen ihn die vier Musiker vielmehr als Panorama ihrer gemeinsamen musikalischen Sprache und ihrer Kompositionen. Ihre individuellen Wurzeln - Jazz, Weltmusik, Klassik - sind ihr Vehikel, den Treibstoff liefert ihnen der Groove creolischer und mediterraner Kulturen. Die Band nähert sich dem Hörer stets von verschiedenen Seiten, umgarnt ihn mit gefälligen Melodien und warmen Harmonien einerseits um ihn dann anderseits mit fetzigen Improvisations-Blöcken anzuheizen oder mittels sphärischer Klangkonstrukte in jenseitige Traumwelten zu versetzen. Jasstango arbeitet in seinem Programm mit Witz und Melancholie, Feuer und Eiskristall, philosophischer Weisheit und spontanem Schlagabtausch, urbaner Skurrilität und volkstümlicher Herzenswärme. So spaziert die Combo durch verschiedene Kulturen zahlreicher Länder dieser Erde und hinterlässt in ihren Konzerten multikulturelle Impressionen von straßenmusikantischer Schlichtheit bis zu kammermusikalischer Finesse.
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So 20.02.2011 19:00 Uhr On Stage | Eintritt € 6 Culture Club |
Seit über 15 Jahren veranstalten die Kultur(r)etten den Culture Club, die einzige schwul-lesbische Show der Landeshauptstadt Düsseldorf unter dem Titel „Sternchen, Stars und Schlampen!“. Mann und Frau sind herzlich willkommen, um eine heitere, wüste und trashige Show zu genießen, deren Verlauf auch die Akteure zunehmend überrascht und die immer wieder neu erfunden wird. Probieren Sie‘s aus!
Kein VVK, keine Ticket-Reservierungen!
Di 22.02.2011 20:30 Uhr Jazz | Eintritt frei Jam Session |
Remy Filipovitch (ts) Werner Geck (b) Walfried Böcker (b) Alex Weinstein (dr)
Fr 25.02.2011 20:30 Uhr Jazz | Eintritt € 10 / erm. € 7 Leonard Gincberg Percussion & Friends |
Leonard Gincberg (dr, perc, voc) Klaus Osterloh (tp, flh) Heiner Wiberny (as, fl, Nagaswaram) Martin Sasse (p) Paul G. Ulrich (cb, voc)
Leonard Gincberg hat sich schon vor vielen Jahren einen Namen als Latin/Jazz Drummer und Solo-Percussionist gemacht. Bereits 1987 gewann er mit seiner Formation Bongo Tropical den NRW weit ausgeschriebenen Stadtmusik-Wettbewerb des WDR in Köln. Eine seiner großen Leidenschaften sind die lateinamerikanischen Rhythmen in Verbindung mit Jazz und das polyrhythmische Spiel. Es werden unter anderem Kompositionen von Dizzy Gillespie, Chucho Valdez, Paquito de Rivera, Carlos Jobim, als auch Eigenkompositionen zu hören sein.
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Sa 26.02.2011 20:30 Uhr New Voices/Faces | Eintritt € 5 Judith Goldbach Quartett |
gefördert von der Stiftung Kunst Kultur und Soziales der Sparda Bank West
Tim Hurley (sax, cl) Claus Kiesselbach (vib/marimba/Glockenspiel) Judith Goldbach (b) Christian Huber (dr)
Das Judith Goldbach Quartett wurde 2009 gegründet. Inspiriert durch die Musik des ungarischen Komponisten Belá Bartók erschafft die Band um die Jazz-Bassistin Judith Goldbach ihre eigene musikalische Klangwelt. Die faszinierende Schlichtheit und bisweilen raue Direktheit der ungarischen Volksmusik, deren Emotionalität schon Bartók berührte, wird von den Eigenkompositionen und Arrangements Goldbachs aufgenommen und perfekt in Szene gesetzt. Energiegeladene Improvisationen des ganzen Quartetts stehen Duo-Stücken von minimalistischer Zerbrechlichkeit gegenüber. Dabei trifft Bartóks expressionistische Klangfarbe auf durchdachten Modern Jazz.
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So 27.02.2011 20:30 Uhr Jazz | Eintritt € 15
/ erm. € 12 Abgesagt: Paul Shigihara TrioDas Konzert fällt leider aus. |