| Di 3.Februar 2004 20:30 Jazz | Eintritt frei |
| Mi 4.Februar 2004 20:00 | Eintritt € 8 |
Jazzart (->) startete 2001 mit einer beeindruckenden musikalischen Bestandsaufnahme des Rheinlands. Die Partner des Projektes, die Rheinland AG und die AG Jazzart, vereinbarten das Projekt fortzusetzen. 2003 neu ist das übergreifende Thema: "Crossing borders" benennt ein wesentliches Phänomen des Jazz, nämlich seine Fähigkeit, neue Strömungen und fremde Einflüsse unmittelbar integrieren zu können. Daraus folgt auch die beständige Erweiterung der Definition des Begriffes Jazz. Und die Möglichkeiten dazu waren noch nie so zahlreich wie heute. Zum einen werden durch die Migration nach und innerhalb Europas immer wieder neue Impulse in den musikalischen Alltag der Metropolen eingebracht und dort von den improvisierenden Musikern begierig aufgenommen. Zum anderen besteht von Seiten der europäischen Jazzmusiker ein zunehmendes Interesse an Grooves und Beats aus dem Dancefloor- und Club-Bereich. Diese spannenden und noch gärenden Prozesse in einer Region zu beleuchten, deren Jazzszene zu den wichtigsten und lebendigsten in Europa zählt, hat sich Jazzart II zur Aufgabe gemacht.
Simon Rummel lotet mit seinem Kammerensemble Fantasmofonika (Blech- und Holzbläser, Streicher, Schlagwerk) bei der Interpretation von "Songs" die Möglichkeiten des Raumklangs bis ins Letzte aus: über Soundkollagen, Bewegung, Experiment, Verfremdug. Er ist Pianist, Komponist, Dirigent, Improvisator, Schauspieler, Komiker und noch einiges mehr. Diese vielen Facetten vereint er in seinem groß angelegten Ensembleprojekt Fantasmofonika. Zu erwarten ist bei ihm stets das Unerwartete, Überraschende. Er setzt nicht auf die Wiederholung des schon Bewährten. So wird er eigens für jazza r t ganz neue Kompositionen zur Uraufführung bringen. Das wird kurzweilig, denn ausufernde Jazzimprovisationen sind seine Sache nicht. Statt dessen wird die musikalische Aussage auf den Punkt gebracht, oft in Miniaturen, in denen die Improvisation nur kleine Räume einnimmt. Simon Rummel geht mit einem Ensemble um, das aus hervorragenden klassischen Musikern und Jazzmusikern besteht. Souverän benutzt er deren spezifische Fähigkeiten, mit feinem Gespür für Klangfarbe und Instrumentierung. Auch Geräusch und Sprache integriert er bruchlos. Hinzu kommt seine Begabung für Bühneninszenierungen der besonderen Art, mit einem Humor, der manchmal an Helge Schneider erinnert. Inmitten aller Unterhaltsamkeit finden sich auch Momente von Ruhe und Ernst. Diese Gegensätze sorgen für eine besondere Spannung. Simon Rummel, der an der Kölner Musikhochschule bei John Taylor und Hans Lüdemann (Jazzklavier), bei Johannes Fritsch (Komposition) und Paulo Alvarez (Neue Musik/Improvisation) studiert hat, stellt sich bei jazza r t erstmals mit Fantasmofonika vor. Man kann ihn schon jetzt als eine echte Entdeckung des jazza r t -Festivals bezeichnen. ng.
Das mit Stimme und Altsaxophon ungewöhnlich instrumentierte Duo präsentiert klar strukturierte, harmonische Texturen, "Lieder" im besten zeitgenössischen kammermusikalischen Sinne. Texte und Kompositionen dienen als "Steinbruch" und werden in virtuosen hochenergetischen Improvisationen weitergesponnen und neu zusammengesetzt.
Die Kompositionen und Arrangements von Katrin Mickiewicz bewegt sich zwischen filigraner Polyphonie, erdigem Groove von Jazz und osteuropäischer Folklore, freier Improvisation, zeitgenössischer Klassik und Pop. Die Gesänge sind teilweise textlos und fungieren dann als tragende Klangfarbe, das Saxophon gleitet durch die Vokalpassagen, und der Einsatz von Viola, Violine und Kontrabass, der auch mal die Funktion eines Cellos oder Percussioninstrumentes übernimmt, prägt den eigenwilligen Sound von ,disguise'. Die polnische Musikerin Katrin Mickiewicz schlägt eine Brücke von ihrer sehr persönlichen Rezeption heimatlich bulgarisch-polnischer Folkloreeinflüsse zu einer hochoriginellen Umsetzung dieser Impulse in die Sprache aktueller Improvisierter Musik schlägt. Katrin Mickiewiczs wichtigste Helfer bei diesem Unterfangen sind - neben den hervorragenden MitmusikerInnen - ihre wunderbaren Sounds und Farben. Sie erreicht diese erstaunlich originelle Klangvielfalt durch das kompetente und sensible Arrangement der Stimmenfamilie innerhalb von »Disguise«. Ob Violine oder Kontrabass im gestrichenen Modus, ob gesangliche Passagen im Textbereich oder Vokalisen, ob frei improvisiert oder popmusikalisch verortet: Was bleibt, ist der Eindruck einer farbenfrohen Melancholie und großer Respekt vor diesem außergewöhnlichen Bandkonzept.
www.jazzart.ag (->)
| Do 5.Februar 2004 20:00 | Eintritt € 8 |
4 x i: irre, innig, inkonsequent, informativ. Musik für Klarinette, Elektro-Gitarre, Schlagzeug, Trompete. Kein Verzicht auf elektronische Zutaten. Feinstes (Aus-) Balancieren räudiger Klänge...
Das neue Projekt der Bassistin, Komponistin, Arrangeurin und Bandleaderin ("United Women's Orchestra") Ulla Oster, die sich mit Festivalauftritten (Moers, Grenoble, St. Petersburg u.a.), zahlreichen CD-, Radio- und TV-Produktionen sowie als Komponistin von Film- und Theatermusiken einen Namen gemacht hat. Gibt es den Begriff Sidewoman überhaupt? Egal - jedenfalls kennt man Ulla Oster schon viel zu lange meist nur als kompetente Mitarbeiterin in und an avancierten Bandkonzepten, als eine der wenigen wirklich professionellen und dazu kreativen Kontrabassistinnen, die dieser Kontinent kennt: Sie ist die Bassstimme des United Women's Orchestra, die kongeniale musikalische Mitstreiterin z.B. in Wollie Kaisers Small Faces-Projekt, macht aktuell Christina Fuchs neues Quartett zu einem Erlebnis auch für Bassfanatiker und schreibt Filmmusiken. Was fehlte bisher? Das neue, überraschende Ulla Oster-Projekt. Wir sind der Überzeugung: »What's New« ist dieses Projekt, ist der musikalische Schritt nach vorne. Denn Ulla Oster wird Songs interpretieren, eigene und fremde, und sie wird sie nicht nur spielen, sie wird sie auch singen - und wir glauben, es wird alle überzeugen.
"Der aufregendste musikalische Aufbruch, der einem in Deutschland zur Zeit zu Ohren kommen kann." (Roger Willemsen)
Einflüsse von Ornette Coleman, Gospeltradition à la »Sometimes I feel like a motherless child«, Wayne Shorters »JuJu« als roter Faden in einem ArtAfOryx-Konzert, John Coltranes endloses Suchen nach musikalischer Erlösung - es gibt wenige Bands im Jazzbereich, die diese Fülle an traditioneller Einflussnahme für sich positiv umdeuten können, die über diese scheinbar übermächtigen Vorbilder hinweg, durch sie hindurch oder mit ihnen zusammen, ihr eigenes, ganz spezifisches Bandkonzept erarbeiten können. Die Musiker von ArtAfOryx beweisen souverän, dass es geht. Was diese Band ausmacht, ist die Freiheit, die jeder einzelne Musiker genießen kann, und gleichzeitig der starke Wille, einen gemeinsamen Klang zu formen. Es wird gesungen, geschrien und getanzt auf der Bühne. Die Palette der Ausdrucksformen ist groß.
www.jazzart.ag (->)
| Fr 6.Februar 2004 20:30 Jazz | Eintritt € 9 |
Mit freundlicher Unterstützung durch das Istituto di Cultura des Italienischen Generalkonsulats Köln.
Manlio Bichellis außergewöhnlicher und sehr persönlicher Musikstil hat ihn zu einer Ausnahmeerscheinung in der römischen Jazzszene gemacht. Bruno Zoia hat mit unterschiedlichen Formationen zusammengespielt und in Rom das Ensemble "Mishmash" für jüdische und persische Musik gegründet. Davide Napoleone hat 20 Jahre lang Tasteninstrumente gespielt, bevor er zum Schlagzeug wechselte. Seine Ausdrucksfähigkeit und natürliche Sensibilität kommen im Zusammenspiel mit den virtuosen italienischen Partnern voll zur Geltung.

| Sa 7.Februar 2004 20:00 On Stage | Eintritt € 9 |
Was auf den ersten Blick aussieht wie eine weitere Boyband, entpuppt sich schnell als Songprojekt der besonderen Art. Jeder der vier Sänger war bisher Solo erfolgreich auf den unterschiedlichsten Bühnen zu sehen. Jetzt haben sich Pasqual Justin, Markus Blume, Jean-Christoph Klaes und Ralf Berghoff zusammengetan, präsentieren auf äußerst erfrischende Art beliebte Songs für Jung & Alt - vom Oldie über Schlager bis zur Disco-Hymne - in einer neuen Rollen-Verteilung. Das Song-Potenzial von FOURPACK reicht von Robbie Williams über Boyzone bis hin zu Barry Manilow. (->)
| Di 10.Februar 2004 20:30 Jazz | Eintritt frei |
| Mi 11.Februar 2004 20:30 Funk | Eintritt € 9 |
Veranstaltung des Cafe Schepeler
Maxifantös lautet die Maxime, wenn der deutsch-amerikanische Entertainer Max Roth mit seiner Band maximales Vergnügen, maximale Power und maximale Spielfreude auf die Bühne bringt. Finest & Funky Rock'n'Soul Latin, so könnte man das Spektrum umreißen, mit der die MAX-ROTH-GROUP in einer spritzig virtuosen Live-Performance ihr Publikum in den Bann zieht.
Finest & Funky Rock'n'Soul Latin, so könnte man das Spektrum umreißen, mit der die MAX-ROTH-GROUP in einer spritzig virtuosen Live-Performance ihr Publikum in den Bann zieht.
www.max-roth-group.com (->)
| Do 12.Februar 2004 20:00 On Stage | Eintritt € 9 |
Auch im Karnevalsmonat wieder für Sie hinter der Ladentheke: Tamara Kuschinsky mit ihren Untertanen - Aschanti Brandstätter aus der Ökoabteilung, Immanuel Schmand, philosophierender Fleichschverkäufer und der extrem heterosexuelle Manni Wolle vom Kiosk. Was an einem solchen Abend passiert, ist nur in groben Zügen geplant, der Rest wird aus Vorgaben der Zuschauer improvisiert. Die Frizzles spielen aus dem Stehgreif oder das Publikum bestimmt durch Zuruf den Ort des Geschehens, das Wetter, die Emotionen, das Genre, das Zeitalter oder den Musikstil.
| Fr 13.Februar 2004 20:30 | Eintritt € 9 |
Eine phantasievolle Reise, die mitten hinein in die musikalische Seele Europas führt. Vielschichtig, irritierend und doch vertraut - wie die kulturellen Wurzeln, die das europäisches Liedgut geprägt haben. Ein Konzept jenseits aller Genre-Klischees!

| So 15.Februar 2004 19:00 On Stage | Eintritt € 6 |
Von wegen Lustig! Jetzt geht's erst richtig los, denn Moderatorin Edeltraud Bummkötter aus dem Fachmarkt Runkel zeigt, wie sich der Karneval durch den Geist der Melisse ertragen lässt. Während dessen tanzen die Sternchen, Stars und Schlampen auf den bepappten Nasen herum.
| Di 17.Februar 2004 20:30 Jazz | Eintritt frei |
| Fr 20.Februar 2004 20:30 Karneval special | Eintritt € 12 |
Seit den 80er Jahren "heizt" die Formation aus mittelamerikanischen und bundesrepublikanischen Musikern ihren Fans ein, gehen doch die flotten Rhythmen mächtig in die Beine: Es darf, ja es muss getanzt werden. Nach einer Kuba-Tournee hatte "Salsa Picante" einen ganz besonderen Erfolg zu verzeichnen: als Düsseldorfer Gruppe in der Heimat des Salsa einen Charterfolg gelandet zu haben.

| Di 24.Februar 2004 20:30 Jazz | Eintritt frei |
| Fr 27.Februar 2004 20:30 Jazz | Eintritt € 8 |
Das Quartett spielt die Kompositionen des Bandleaders, die ihre Wurzeln im späten Idiom des ,hard-bop' haben, einem wahrer Schauplatz für musikalische Abenteuer und improvisierte Dialoge. Die Intensität des Spiels wird durch die seltene Flöte in der ,frontline' verstärkt. Die akustische Rhythmusgruppe gliedert sich kongenial ein. Drei Generationen holländischer Jazzmusiker trumpfen hier auf!

| Sa 28.Februar 2004 20:30 Jazz | Eintritt € 7 |
Die renommierte Kölner Big Band spielt ihren unvergleichlich groovenden und swingenden Sound, der an Energie und Drive kaum zu überbieten ist.