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der Jazz-Schmiede

Programm August 2009


Sa 01.08.2009
15:00 Uhr
Jazz im Hofgarten
Eintritt frei

Jazz im Hofgarten


Markus Stockhausen Trio

Markus Stockhausen (tp, fh) Angelo Comisso (p, synthesizer) Christian Thomé (dr)

Die Anfänge der Formation gehen auf das Jahr 2003 zurück, als Markus Stockhausen zusammen mit dem Pianisten Angelo Comisso in Italien erste Duokonzerte gab. Das deutsche Debüt folgte im Jahr darauf beim Münchener Klaviersommer und bot beispielsweise in Fürstenfeldbruck „Soundcollagen von faszinierender Schönheit“ (SZ). Mit Christian Thomé, einem äußerst einfühlsamen und virtuosen Perkussionisten, zum Trio erweitert, folgte kurz darauf eine Konzertreise durch Italien. Die Musik des Trios ist deutlich geprägt durch die Wurzeln der europäischen Kunstmusik. In den Kompositionen von Stockhausen und Comisso bildet sich eine harmonische Synthese mit der Kunst der Improvisation, so dass eine Leichtigkeit, etwas Spielerisches, auch Humorvolles entsteht. Alle drei Musiker sind Virtuosen ihrer Instrumente und haben eine vielfältige Spielerfahrung. Die Musik des Trios hat eine Nähe zum Jazz, vermag aber ebenso gut ein eher klassisches oder zeitgenössisches Publikum zu begeistern.

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Mikea (WDR - Mitschnitt)

Mikea hat sich als Autor, Komponist, und Künstler für eine gleichermaßen persönliche wie universelle Ästhetik entschieden. Seine Musik entführt uns nach Madagaskar und beschwört die Farben, Klänge und Rhythmen des Landes. Hier vollzieht sich ein kunstvoller Zusammenklang zwischen Vergangenheit und Tradition einerseits und einer international verständlichen modernen musikalischen Form andererseits. Mikea singt über Einsamkeit, Armut, traditionelle Werte, die Erde, die böse Macht des Geldes, die Bedrohung der Natur, über Exil und Heimweh, Verrat und Diebstahl, Familie und natürlich über die Liebe. Musik wie eine alte Ballade oder ein Blues, wie ein Gospelsong oder ein afrikanisches Sprichwort. Madagaskar gibt uns Mikea. Mikea gibt uns Madagaskar.

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Sa 08.08.2009
15:00 Uhr
Jazz im Hofgarten
Eintritt frei

Jazz im Hofgarten


East Affair

Kim Efert (g, Mandoline (D)) Jura Wajda (Cimbal, Akkordeon (CZ)) Mirek Pyschny (- Schlagzeug, Percussion (PL)) Fedor Ruskuc (bass (SRB))

Gegründet wurde East Affair im Jahr 2007 von dem deutschen Gitarristen Kim Efert und dem tschechischen Cimbalspieler Jura Wajda. Dazu kamen der serbische Kontrabassist Fedor Ruskuc und der polnische Percussionist Mirek Pyschny. East Affair verschmelzen in ihren Kompositionen Elemente aus Afrika, Lateinamerika und Indien; doch die Herkunft der Musiker und das Cimbal als zentrales Instrument lassen schon erahnen, dass der musikalische Schwerpunkt in Osteuropa liegt. Multikulturalität und Weltoffenheit ist selbstverständlich, so fließen auch Jazzelemente in den Klang des Ensembles mit ein. East Affair verstehen sich als musikalische Osterweiterung, als eine kulturelle Affäre der neuen europäischen Staaten, die sich den anderen Teilen der Welt nicht verschließt, sondern offen gegenüber steht.

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Anubhab

Théo Rakotovao (vocal lead, guitar, kabosy) Johnny Andriamanahirana (bass, percussions, backing vocals) Dô Ratsimahasarakavana (drums, percussions, backing vocals) Mbosa Ramboasalama (guitars, percussions, backing vocals)

Das indische Musikensemble ist seit mehr als 15 Jahren mit wechselnder Besetzung im europäischen Raum unterwegs, um mit ihrer Musik die indische Kultur in den Westen zu bringen. Das Musikensemble besteht aus dem Leiter der Gruppe und Tablaspieler Debasish Bhattacharjee, der Siegburgerin Conny Rave (Tanpura, Perkussion) und jeweils 2 anderen indischen Musikern, die im 3-monatigen Rhythmus wechseln. In Indien sind mehr als 15 Musiker in dem Ensemble. Dabei in Deutschland ist immer ein Sänger und ein Instrumentalist (Sitar, Santoor, Sarod, Violine o.a.).

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Sa 15.08.2009
15:00 Uhr
Jazz im Hofgarten
Eintritt frei

Jazz im Hofgarten


Michael Sagmeister Solo

Michael Sagmeister (g)

Michael Sagmeisters stilistischen Wurzeln liegen im Bebop und Hardbop. Die heutige Spielweise orientiert sich am Neobop, Fusion, Blues. Er beweist damit eine große stilistische Flexibilität. Er arbeitete u.a. mit Billy Cobham, Jack DeJohnette, Albert Mangelsdorff, Wolfgang Dauner, Charlie Mariano, Randy Brecker und Volker Kriegel zusammen.

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YinYana" - Jazzpool Nrw trifft die Türkei

Ergün Aktoprak (Saz, voc) Ercan Sahin (Baglama, voc) Matthias Nadolny (ts) Wolfgang Schmidtke (ss, bcl, arr.) Jürgen Dahmen (p) Dieter Manderscheid (b) Peter Weiss (dr) Selman Sezek (perc)

Für seine Frühjahrproduktion ’09 hat sich die Musikerinitiative „Jazzpool NRW“ eine Begegnung von zeitgenössischem Jazz mit traditioneller türkischer Musik als Thema gesetzt. Der Jazz kann ja als das erste künstlerische Ergebnis einer frühen Globalisierung gesehen werden – afrikanische Rhythmen und Vokaltraditionen begegnen auf dem nordamerikanischen Kontinent europäischen Formen und Instrumenten. Diese Offenheit, das Verlangen, nebeneinander Existierendes zu verbinden ist bis heute kreativer Quell jazzmusikalischen Schaffens. Jetzt also eine Begegnung mit der Tradition Anatoliens. Es gibt drei charakteristische Elemente in der türkischen Musik, die eine Synthese mit dem Jazz plausibel machen: Die Musik ist meistens modal und harmonisch nie komplex organisiert. Die Tonbildung arbeitet nicht mit fest fixierten Tonhöhen. Das klingt zwar ganz anders als das, was man Blues bezeichnet, meint aber das Gleiche: Der Zielton wird umspielt, bevor er letztlich erreicht wird. Die Musik lebt von einem energetischen, periodischen Rhythmus. Ein ähnlich zwingender Drive, der andernorts als swingend tituliert wurde. Der Begriff „yanyana“ wird mit „Seite an Seite“, „nebeneinander“ oder „zusammen“ übersetzt.

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