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der Jazz-Schmiede

Programm August 2005


Sa 06.08.2005
15:00 Uhr
Eintritt frei

Jazz im Hofgarten 2


Wie in jedem Jahr finden auf der Wiese zwischen Schaupielhaus und Schloß Jägerhof an vier Samstagen um 15 Uhr Jazz- und Weltmusik-Konzerte statt. Der Eintritt ist frei. Hier der Flyer: (->)

Philipp van Endert Trio

Philipp van Endert (g) André Nendza (b) Kurt Billker (dr)

Schon lange der Rolle des Lokalmatadoren entwachsen, ist es mehr als überfällig, Philipp und seine eingespielte Band endlich auch in der Hofgartenreihe zu präsentieren. Der Pressespiegel spricht für sich, dem muss man nichts hinzufügen: "Philipp van Endert not only emerges as a fine guitarist, but also an extremly gifted composer as well. His arrangements are consistently clever with the courageous usage of the open space." Steven Khan "... van Endert überzeugt gleichermaßen auf der akustischen und der elektrischen Gitarre ..." Spiegel

"... a CD of brilliantly fluid guitar-trio Jazz. His music is beautiful and exhilarating, and will please all who care to listen ..." Times

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Without Ground

Mariana Sadovska (voc, harmonium) Jarry Singla (p, präpariertes Klavier) Peter Kahlenborn (dr, perc) Sebastian Gramss (b)

Eine Trans/Ukrainische/Welt/ Musik/Performance

"Manchmal hat eine Musikerin ein solches Verlangen zu kommunizieren, dass ihre Botschaft ganz selbstverständlich zu einer universellen wird. Es spielt dann keine Rolle mehr, ob sie Soul, Bel Canto oder Folklore singt, wie im Falle der Ukrainischen Sängerin Mariana Sadovska." Ben Ratliff, The New York Times.

Die impulsive Sängerin erlernte ihr Handwerk in den Avantgarde Theatertruppen Polens wie auch in den rauen Dorfkulturen der Ukraine. Nun trifft sie in "Without Ground" - ein Bogen aus heidnischen Gesängen, frech-wehleidigen Emigranten-Liedern und Tom-Waits-mäßigen Karpaten-Chansons - auf 3 besonders kreativ und eigenständig arbeitende Musiker. Entsprechend facettenreich sind ihre Arrangements: ein Spiel mit unterschiedlichen musikalischen Wurzeln.


Sa 13.08.2005
15:00 Uhr
Eintritt frei

Jazz im Hofgarten 3

Wie in jedem Jahr finden auf der Wiese zwischen Schaupielhaus und Schloß Jägerhof an vier Samstagen um 15 Uhr Jazz- und Weltmusik-Konzerte statt. Der Eintritt ist frei. Hier der Flyer: (->)

Wu Wei

Wu Wei (Sheng, Lusheng, Erhu, Matouqin) Wolfram Dix (dr, perc)

Wu Wei arbeitet seit sieben Jahren an der Synthese von traditioneller chinesischer Musik, außereuropäisch geprägter Rhythmik, jazzbeeinflusster und freier Improvisation sowie zeitgenössischen Klängen und Strukturen. Mit ungewöhnlicher Instrumentalmusik vermittelt er seine Gedanken, Stimmungen, Emotionen und versucht seine Hörer auf sensibelste Weise zu berühren.

Wu Wei, weltweit einer der ganz wenigen Virtuosen auf der Sheng (chinesische Mundorgel mit 4.000-jähriger Geschichte, bestehend aus ca. 37 Bambuspfeifen) und der Er-Hu (chinesische Geige), und sein Duopartner Wolfram Dix, der Ausnahmeperkussionist zwischen allen Kulturen. In großen Bögen entwickeln sie ihre weltumspannende Musik, gespeist aus ihren Kulturen und aus ihrer immensen Spielfreude, ihrer Neugier und Energie.

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Un Tango Más

Sónnica Yepes (voc) Antje Vetter (violine) Claudia Anthes (p) Alexander Morsey (b) Jörg Siebenhaar (akkordeon) Thomas Hanz (g)

Wer dem Ensemble UN TANGO MÁS einmal auf den Leim gegangen ist, den wird diese irisierende Mischung aus Tango Nuevo, Jazz und klassischen Elementen nicht mehr loslassen. Sechs Musiker mit ausgeprägtem Hang zu Improvisation und Experiment verströmen gleichermaßen Melancholie und unbändige Lebensfreude, begleiten ihr Publikum auf einem Trip vom Salon des Grand Hotels in die nächste Absteige und zurück.

Tango klingt hier so raffiniert und "schmutzig" wie 1890 in Buenos Aires, jedoch bereichert um musikalische Dimensionen, die die Widersprüche des heutigen Alltags spiegeln. UN TANGO MÁS zeigt nichts weniger als die Geschichte und Zukunft des Tango.

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Sa 20.08.2005
15:00 Uhr
Jazz
Eintritt frei

Jazz im Hofgarten 4

Wie in jedem Jahr finden auf der Wiese zwischen Schaupielhaus und Schloß Jägerhof an vier Samstagen um 15 Uhr Jazz- und Weltmusik-Konzerte statt. Der Eintritt ist frei. Hier der Flyer: (->)

El Snyder & Charlie McWhite

El Snyder (hammond, voc) Charlie McWhite (dr, voc)

... wer in den späten siebziger jahren mal aus versehen ins düsseldorfer "downtown" vorgedrungen ist, sich getraut hat, die enge wendeltreppe hinunter zu gehen, um dann unten von allen anwesenden, meist bunt gemischten leuten mißtrauisch beäugt zu werden, ob man denn auch wirklich ahnung von jazz hätte oder gar selber musiker wäre, der hat sicherlich auch mitbekommen, dass ein orgel-schlagzeug-duo gleich mehrere tage da unten im keller gastieren musste, weil keiner lust hatte, die große schwere orgel da wieder rauf zu schleppen.

el snyder und charlie mc white nannten sich die beiden lautstarken musikanten, die, da keiner der beiden einen führerschein hatte, die geplante tournee schon im vorfeld leider wieder absagen mussten. fast dreißig jahre später hat es der eine geschafft, einen führerschein zu machen und nun, nach absprache mit seinem arzt, ist es möglich, daß die beiden wieder zusammen radau machen, aber radau erster klasse. charlie mc white, wer verbirgt sich hinter diesem pseudonym? oder el snyder: sagt uns das etwas? swingender jazz mit bluesiger inbrust, von echten jägern und fallenstellern der neuzeit, dargeboten natürlich im hofgarten zu düsseldorf, wenn die sonne am höchsten steht. (Original-Textauszug: el synder)

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Capitão Futuro

Paz Miranda (voc) Michèl Felgner (voc) Julian Kessler (g) Martin Schulte (g) Kerstin Körte (vib) Sebastian Gahler (p) Roman Fuchß (b) Steven Bolarinwa (violine) Gianni Legrottaglie (dr) Alfonso Garrido (perc)

Die international besetzte Band - Chile, Italien, Nigeria, Deutschland - hat sich ganz der stilgerechten Interpretation brasilianischer Musik verschrieben. Neben Samba und Bossa Nova laden auch weniger bekannte Stile wie Partido Alto, Chorinho, Maracatu und Baião zum Zuhören und Tanzen ein. Alfonso Garrido, Perkussionsdozent der Musikhochschule Köln und Spezialist für brasilianische Musik, führt fachkundig durch das Programm. Besonders erwähnenswert ist auch die exotische Instrumentierung des Tentetts.

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