| Sa 10.August 2002 15:00 Jazz im Hofgarten | Eintritt frei |
Michael Heupel tritt mit einer ganzen Querflötenfamilie auf: Piccolo-, Konzert-, Alt-, Baß- und Subkontrabaßflöte kann er spielen. Gemeinsame Sprache des Ensembles ist die rhythmische Tradition Afro-Kubas, koloriert mit improvisierten und komponierten Elementen sowie klangmalerischen Impressionen. Kennzeichen von "Flautomania" sind neben einem umfangreichen Instrumentarium und der Suche nach neuen Klangkombinationen der Respekt vor jahrhunderte-alten rhythmischen Traditionen, mit denen aber gleichzeitig sehr frei und ungebunden umgegangen wird.
"Wir erstarren in Ehrfurcht vor solcher Virtuosität!" (Die Welt)
"Wenn Barreto, der seine Drums mit so viel Gefühl für Rhythmus und Tempo, mit so viel Esprit und gleich-zeitiger Präzision bearbeitet, wie sie nur jemand haben kann, dem seine Musik gewissermaßen in die Wiege gelegt worden ist. nach einem seiner musikalischen Alleingänge hinter seiner Batterie von Drums und Percussionsinstrumenten hervor- kommt, muß man - irgendwie erstaunt - zur Kenntnis nehmen, dass der Mann, der da mit so atem-beraubender Geschwindigkeit die Sticks geschwungen und die Pedale getreten hat, dann doch wie jeder andere normale Schlagzeuger auch nur über zwei Arme und zwei Beine verfügt.." (RP)


| Sa 17.August 2002 15:00 Jazz im Hofgarten | Eintritt frei |
Mit neuer Besetzung präsentiert sich PILI PILI 2002 in neuem Gewand mit vielen aktuellen Stücken, in denen sich europäische und traditionelle Klänge und Rhythmen kongenial verbinden.
Die beiden Sängerinnen Mabinthy Sakho und Dra Diarra geben PILI PILI eine Klangfarbe, die sich mit den bewährten Stärken des Rests der Gruppe zu einem einzigartigen Sound verbinden.

Bürgerfunk
auf Antenne Düsseldorf am 17.8.2002 19:04-19:56 Uhr:
Downtown: Nachruf auf Jerry
Jerome und Ray Brown
von Tobis Wuttke.
| Sa 24.August 2002 15:00 Jazz im Hofgarten | Eintritt frei |
"...rhythmische Kreise, lebendige Melodien, vielfältige Spielarten: Daniel Casimir und Michael Felberbaum erfinden originelle Klanglandschaften, tief verwurzelt im 'spirit of jazz', obwohl ihre Musik sämtliche Möglichkeiten zeitgenössischer Spielarten benutzt." (Jazzman) "Abenteuerlich, fantasievoll, unberechenbar, kapriziös: das sind, grosso modo, die Launen dieser Musik aus spaßbringenden Gegensätzen. Casimir mit seiner tiefen, einschmeichelnden und wohltuenden (instrumentalen) Stimme und Felberbaum mit der Gitarre finden den Punkt des Gleichgewichts, von dem aus sich alles zum Außerordentlichen entwickeln kann." (Jazz Magazine)
Für seine mühelos über mehrere Oktaven reichende, mal gezügelt, mal expressiv agierende Stimme benötigt Fessler keine aufwendige Begleitung. Er verfügt über eine so breite Ausdruckspalette, dass seine percussiven Scat-Girlanden, beeindruckenden Falsett-Gipfel und barocken Koloraturen, in feinster Farinelli-Manier, nicht die einzigen Merkmale dieser "Multi-Voice" sind. In seinen eigenwilligen Interpretationen, ganz gleich, ob Speed-Varianten, entspannte Bossa-Versionen, funkig Intoniertes oder grandios, breit und vielschichtig Ausgedeutetes, zeigt sich ein ungemein facettenreicher Künstler. Kurz: hochvirtuoser, vokaler Kammer-Jazz von europäisch-amerikanischer Prägung.

Peter Fessler
| Sa 31.August 2002 15:00 Jazz im Hofgarten | Eintritt frei |
Drei Musiker, die zu der ungewöhnlichen Besetzung (Saxophon, elektrische Bassgitarre, Akkordeon) zusammengefunden haben, um ihre Liebe für latein-amerikanische Melodien und Rhythmen mit dem ihnen eigenen musikalischen Vokabular zu kombinieren. Ihr Programm besteht aus argentinischen Tangos von Astor Piazzolla, brasilianischen Bossa Novas von Antonio Carlos Jobim, venezolanischen Walzern, Volksliedern aus dem Norden Brasiliens, und vielen Eigenkompositionen. In vielen Texten taucht häufig die Vokabel Coração auf, und das heißt schlicht und einfach: Herz, Herzschmerz oder Herzblut...
Nach dem letzten erfolgreichen Bandprojekt "SES" und vielen Ausflügen in die eher poppige World Music-Szene betritt Ergün Aktoprak neue musikalische Pfade. Ein musikalisches 'back to the roots' wurde zum künstlerischen Antrieb für die Anfang 2001 neu gegründete türkisch-deutsche Band "TAN". Als Material und Inspirationsquelle dient der Formation authentische anatolische Musik. Sie wird von TAN sensibel und spielerisch in eine neue und eigenwillige Ausdrucksform gegossen.

