| So 1.April 2007 19:00 | Eintritt € 10 |
Stella Ahangi, Sängerin, Gastgeberin des Salon Rouge, präsentiert ein Potpourri sämtlicher Künste, die auf Bühnen dargeboten werden. Von der Lesung über Kabarett zum Jazz, weiter zum Chanson, zur Klassik zum Soul - den Metiers sind keine Grenzen gesetzt. Neben bekannten Größen der Kölner Kulturszene erlebt das Publikum auch die Stars von morgen.

| Di 3.April 2007 20:30 Jazz | Eintritt frei |
| Do 5.April 2007 20:30 Jazz | Eintritt € 10 |
Inspiriert von den jüngsten Entwicklungen in der elektronischen Musikästhetik hat „Trio Elf“ ein neues Konzept des Piano-Trios entwickelt, das man als „Drum'n'Bass'n'Piano“ bezeichnen könnte. Dafür übersetzen sie altvertraute Jazzund Bossa-Titel und so einige Obskuritäten wie z.B. ein traditionelles koreanisches Lied in die Formensprache der Club Grooves und Sounds und geben so dem populärsten Standardformat des Jazz eine ganz neue, heutige Qualität. Umgekehrt präsentiert Trio Elf Stücke der britischen Elektronik-Ikone Aphex Twin, des „Mozart des Techno“ in einem akustischen Kontext. In ihren Eigenkompositionen wird dieser Crossover-Trip von der akustischen in die elektronische Welt und zurück weitergesponnen.

| Di 10.April 2007 20:30 Jazz | Eintritt frei |
| Fr 13.April 2007 20:30 Jazz | Eintritt € 10 |
Drei Jahre nach dem letzten Konzert seiner sehr erfolgreichen Formation „Mathias Haus Projekt“ stellt Jazzförderpreisträger Haus in seinem neuen „Kompositions-Vehikel“ Stücke von akustischerem Format vor, die Grundlage für Improvisations-Reisen der Solisten sind. „Lyrisch, energetisch, still oder kraftvoll“ sind die Wege, die diese Musik virtuos beschreitet. Die „Rheinische Post“ schrieb: “Im Vergleich mit der früheren Fusion-Band verfolgt das New Quartet eine eher kammermusikalische Linie, wodurch die Details der Kompositionen besonders schön zur Geltung kommen. Denn die Stücke von Haus bestehen nicht einfach aus Themen im Wechsel mit Improvisationen, sondern sind vielschichtige Klanggemälde mit Vordergrund, Mitte und Hintergrund“. Das Konzert verspricht konzentriert, freudig, versenkend und inspirierend zu werden.

| Sa 14.April 2007 20:30 Musik-Bilder | Eintritt € 4 |
Part I: Keith Jarrett: „Directions - In the Charles Lloyd Mood“ mit Charles Lloyd, Keith Jarrett, Ron McClure, Jack DeJohnette (s/w - aufgenommen 18.06.1968 - ca. 30 Min.)
Part II: „The Manhattan Project“ mit Wayne Shorter, Stanley Clarke, Michel Petrucciani, Lenny White, Gil Goldstein, Pete Levin & Rachelle Ferrell (Farbe - aufgenommen 16.12.1989 - ca. 50 Min.)
| So 15.April 2007 19:00 On Stage |
| Di 17.April 2007 20:30 Sonderkonzert Jazz | Eintritt € 9 |
Ausgehend von mittlerweile jahrzehnterlanger Erfahrung als (Jazz-)Musiker ist immer wieder zu beobachten, dass ausübende Künstler im Bereich Jazz und improvisierter Musik in erster Linie als Instrumentalisten wahrgenommen werden. Virtuosität und fantasievolles Improvisationsvermögen stehen dabei fast immer im Vordergrund. Dabei geht in der allgemeinen Wahrnehmung oftmals das immense Potenzial dieser Musiker als ernstzunehmende Komponisten verloren. Es liegt jedoch auf der Hand, dass Improvisationskünstler oftmals ein grosses kompositorisches Vermögen besitzen. So ist die Idee entstanden, endlich einmal ein Ensemble zusammenzustellen, das ausschließlich aus improvisierenden Komponisten bzw. komponierenden Instrumentalisten besteht.
| Do 19.April 2007 20:00 On Stage |
| Fr 20.April 2007 20:30 Jazz | Eintritt € 9 |
Konzert zum 80. Geburtstag von Gerry Mulligan (1927-1996): seine Kompositionen waren so eigenwillig, dass sie, wiewohl bekannt, kaum jemand nachspielte. Seine Arrangements wiesen ihn als Meister auch von Form und Struktur aus, und als Band-Leader experimentierte er vom Quartett bis hin zur Big Band mit einer ganzen Reihe verschiedener Formationen. Doch vor allem war er der Improvisator, der mit seinen souverän sprudelnden Soli sein Instrument aus der Exotenecke befreite, das bis dahin ungelenke Baritonsaxophon als verbindliche Stimme im Jazz etablierte. „Wie keine Formation zuvor hat das Quartett von Bandleader Edi Grötzinger die komplexen Kompositionen von Mulligan verinnerlicht und zum Mittelpunkt seines Repertoires gemacht.“ (Hans Thomas, ehem. Programmchef für Musik und Jazzproduzent beim SDR)
Foto: Aleksander Perkovic
| Sa 21.April 2007 20:30 European Jazz Connection | Eintritt € 10 |
In Zusammenarbeit mit „Jazz am Rhein eV.“
„Jazz am Rhein“ feiert neben vielen anderen Themen vor allem ein Jahr des niederländischen Jazz, zusammen mit Partnern in Köln, Bonn und am Niederrhein mit dem Duo Joost Lijbaart-Wolfert Brederode, mit Yuri Honing, Chris Hinze und in Düsseldorf mit Jeroen van Vliet.
„Für sein jugendliches Alter allzu romantisch, was soll aus ihm noch werden?“ So hat vor einigen Jahren der begeisterte Bandleader Willem van Manen seinen neuen Pianisten Jeroen van Vliet vorgestellt und hinzugefügt, daß er glaube, ein großes Talent entdeckt zu haben. Der inzwischen gereifte Musiker bestätigte diese Prophezeiung. In der Zusammenarbeit mit Han Bennink, Kenny Wheeler, Norma Winstone, Bob Malach u.a. entstanden bisher sieben CD´s.
| So 22.April 2007 20:00 On Stage | Eintritt € 10 |
Wie es sich für eine ordentliche Büroangestellte gehört, verträumt FANNY den ganzen Tag. Ihre Träume entfalten sich zu Liedern über die Sehnsucht nach einem Leben, in dem die Männer ihr zu ihren schnuckeligen Füßen liegen (Größe 46). Das Schwierigste im Leben ist es, mit einem Mann glücklich zu werden. Das Einfachste, darüber zu singen. Zumindest für die fantastische und atemberaubend schöne (Eigenwerbung) FANNY, die mit Liedern von PIAF über GERSHWIN bis MISSFITS begeistert. Ein Abend, der die Zuschauer immer daran erinnert: Wer niemals träumt, verschläft sein schönstes Leben.
Gesang: DANNY NUßBAUM-DONATZ
Piano: ROBIN JURMANN
| Di 24.April 2007 20:30 Jazz | Eintritt frei |
| Mi 25.April 2007 20:30 Jazz | Eintritt € 11 |
Nach dem von den Kritiken hochgeschätzten Debüt Album mit Kenny Wheeler präsentiert das Philipp van Endert Trio nun seine neue CD/DVD „Khilebor“ live auf internationalem Top-Niveau mit ‚special guest’ Rick Margitza (u.a. Miles Davis Band).
Sanft, ganz sanft schlängelt sich die Musik vom Philipp van Endert Trio in die Gehörgänge. Atem holen, Luft schöpfen – das sind Begriffe, die einem einfallen, wenn man die zarten Gewebe, die Gitarrist van Endert, Bassist André Nendza und Kurt Billker am Schlagzeug gemeinsam knüpfen, auf sich wirken lässt. Auf der aktuellen CD Kommt noch das brillante Saxophon des ex-Miles Davis Spielers Rick Margitza hinzu. Diese Formation des Gitarristen/Komponisten präsentiert ihn in der wahrscheinlich reifsten Rolle seiner zahlreichen Projekte und Cds. Van Endert ist ein allürenfreies Kraftwerk und bringt es mit seinem Trio/Quartett hier auf den Punkt.

| Do 26.April 2007 20:30 Rock/Jazz/Funk | Eintritt € 12 |
Veranstaltung Cafe Schepeler
Gerade erst im Januar 2007 entstand spontan dieses zündende Projekt - als Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen dem Sänger Max Roth und dem Bassisten Martin Engelien im Rahmen des All-Star-Projektes "Go Music Session". Da die kleine und intime Auftrittsreihe in dieser Besetzung ein so inmenses Echo hatte, haben sich diese Musiker erneut zusammengetan um in der „Jazz Schmiede“ ein einzelnes Konzert zu geben, erstmalig und in einer für uns in Düsseldorf extra maßgeschneiderten Besetzung. Dieser Abend wird sicherlich ungewöhnlich experimentell,mal laut,mal leise aber auch rockig, jazzig und funky erklingen, Sorgsam eingepackt in einen Rahmen aus lateinamerikanischen Einflüssen, denn die Teilnehmer entstammen aus den verschiedensten musikalischen Stilistiken.

| Fr 27.April 2007 20:30 Jazz | Eintritt € 11 |
Peter Bolte ist Bewahrer und Entdecker zugleich. Kaum einer lotet das Klang-Spektrum aus wie er. Mal swingt er harsch und verrucht, mal zärtlich verlockend. Sein Alt klingt sowohl aggressiv und voll wie ein Tenor in den Uptempostücken als auch in den Balladen filigran und tänzerisch wie ein Sopran. Er bläst mit direkter Ansprache. Jeder Ton macht Sinn. Hier hört man einen individuellen Alt-Saxophonstil, in dem aber die ganze Geschichte des Instrumentes mitschwingt. Musikalischer Stammbaum und seelische Verwandtschaften sind in alle Stil-Richtungen gegeben. Mit der phantastischen Rhythmusgruppe Achim Kaufmann, Paul Imm und Alan Jones ist ein lebendiger Konzertabend garantiert!
„... hat nicht nur seinen ganz eigenen Altsax-Sound, sondern kreiert selten gewordene eigenständige Improvisationen.“ - „... einer der profiliertesten Altsaxophonisten der jüngeren Generation ..., der Töne in rasender Folge herausschleudert, gleichsam um mit ihnen etwas zu jagen und einzufangen, was anders niemals zu fassen wäre.“ (Pressestimmen)

| Sa 28.April 2007 20:30 Jazz Bigband | Eintritt € 9 |
„Von dieser Band mit Musikern aus ganz NRW möchte man mehr hören…“ – so lautet das Urteil der „Westdeutschen zeitung“ zum Auftritt von „Bandfire“ beim Jazzfestival in Viersen. Heute Abend ist die Band wieder bei uns zu hören, und zwar in außergewöhnlicher Besetzung: verstärkt durch vier Hörner. Das verspricht ein besonderer klanglicher Leckerbissen zu werden, zumal auch der Saxophonsatz u.a. mit Piccolo, Querflöte, Klarinette und Bassklarinette für so manche Überraschung gut sein wird. Natürlich handelt es sich um die erste Garde der Klangzauberer, die für diese überwältigend farbenreiche Besetzung geschrieben hat: Bob Mintzer, Rob McConnell, Thad Jones, Bob Brookmeyer.
| So 29.April 2007 20:00 On Stage | Eintritt € 10 |
Stella Ahangi ist Diva, dominant, selbstbewusst und sehr weiblich, was viele Männer ängstigt. Sie war nie eine politische “Emanze”, Sondern hat stets ihre individuelle Vorstellung von künstlerischem Schaffen und Leben verwirklicht. Sie besingt tragische Frauenschicksale und beschäftigt sich mit Frauen, die von Männern benutzt werden oder sich von ihnen ausbeuten lassen. Die Lieder sprechen für sich selbst, die Melancholie ist die Botschafterin.
Renate Dohm gehörte nie zur politischen Frauenszene, aber sie war, ohne dies bereits in jungen Jahren zu wissen, immer emanzipiert. Stets hat sie Dinge getan, die Frauen damals selten taten (und teilweise auch heute noch nicht als selbstverständlich ansehen). Sie ist alleine mit dem Motorrad verreist, alleine getrampt, hat alleine auf der Straße mit ihrem eigenen Instrument Musik gemacht. Silke Kropff gehört zu einer Frauengeneration, die die Frauenbewegung der 70er und 80er Jahre nicht bewusst miterlebt hat, die anders und selbstverständlicher umgeht mit der Rolle der (selbstbewussten) Frau. Vorbild ist hier eher Madonna als Alice Schwarzer.
Stella Ahangi, Renate Dohm und Silke Kropff, das ist ein Abend voll geballter Energie, Präsenz, Gänsehaut, Magie und Gefühlsgewitter. Intelligente Unterhaltung, die anregt und gefangen nimmt: "The Female Power of Music"

| Mo 30.April 2007 21:00 Jazz | Eintritt € 9 |
Die Jazzsängerin Ariane Jacobi hat eine wunderbar warme, dunkle und rauchzarte Stimme - wie geschaffen, um gefühlvoll Jazz zu interpretieren. Sie singt mit einem unvergleichlichen Gefühl für den Blues und einer authentischen Swingphrasierung und wird begleitet von Solisten, deren Spiel und Swingfeeling eine musikalische Atmosphäre schaffen, die perfekt mit dem Stil der Sängerin harmoniert. „Ariane Jacobi singt cool“ - „Eine Stimme aus Samt und Seide“ „..,läßt den Zuhörer in Jazzclubseligkeit schwelgen." (Pressestimmen)
